Raffinierter Klick-Betrug mit Porno-Sites


Raffinierter Klick-Betrug mit Porno-Sites


Von PORNOblog | 24.März 2011



 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


Mit gefälschtem Web-Traffic lassen sich im Monat Hunderttausende Dollar verdienen. Das neue «Geschäftsmodell» funktioniert dank ahnungslosen Gratisporno-Konsumenten.


Porno-Websites locken mit kostenlosen Videoclips, die definitiv nur für ein erwachsenes Publikum sind. Was die allermeisten Konsumenten nicht wissen: Mit ihren Klicks helfen sie ungewollt raffinierten Online-Betrügern, wie das Wall Street Journal (WSJ) berichtet. Dutzende bekannte Marketing- und Internet-Firmen seien der neuen Betrugsmasche bereits zum Opfer gefallen. Ausgangspunkt war demnach ein Verbund der immer gleichen Porno-Websites. Im Hintergrund ziehen unbekannte Betreiber die Fäden.


Wenn ein User eine solche Website besucht, werden insgeheim Dutzende kleine Webseiten aufgerufen. Das Ganze geschieht dermassen raffiniert, dass der normale User nichts mitbekommt. Die versteckt aufgerufenen Mini-Seiten, sogenannte iFrames, sind gefüllt mit unsichbaren Werbe-Links: Sie verweisen auf absolut anständige Webseiten. Nun veranlasst ein in die Porno-Site integriertes Progrämmchen den Browser, die harmlosen Links anzuklicken. Das kann in wenigen Sekunden mehrere hundert Mal passieren.


Der Effekt ist – zumindest aus Betrügersicht – lukrativ: Denn die Online-Werbefirmen bezahlen für jeden Klick auf ihre geschalteten Inserate. Dumm nur, dass der ahnungslose User die Werbung gar nie zu Gesicht bekommen hat.


Die auf Online-Werbung spezialisierte Sicherheitsfirma AdSafe hatte den Betrug entdeckt und die Bundespolizei FBI eingeschaltet. Laut Wall Street Journal hat Google die betrügerischen Mini-Webseiten inzwischen blockiert. Viele der Werbe-Firmen und Betreiber der betroffenen Webseiten, zu denen die Links führten, waren sich anscheinend des Phantom-Traffics nicht bewusst. Einige hätten erst durch die Anfrage der Journalisten vom raffinierten Betrug erfahren, heisst es.


Die Täter haben laut einem Bericht von Technology Review zwischen 50 000 und 700 000 Dollar verdient – pro Monat.


(Quelle: 20min.ch)

  Blog bearbeiten veröffentlicht am 24.03.2011
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