PORNODARSTELLERIN MARIA MIA UND EHEMANN TIM

PORNODARSTELLERIN MARIA MIA UND EHEMANN TIM


„Meine Frau hat mir viel beigebracht, auch im Bett“


TEIL SIEBEN DER SERIE ÜBER PÄRCHEN AUS DER EROTIKBRANCHE


MARIA MIA


Bilder aus dem Leben des Pornostars




Pornodarstellerin Maria Mia und Ehemann Tim: „Meine Frau hat mir viel beigebracht – im Bett!“




Pornodarstellerin Maria Mia und Ehemann Tim: „Meine Frau hat mir viel beigebracht – im Bett!“




Pornostar Maria Mia (31) mit Ehemann Tim (29) bei einem Dreh auf Mallorca


Foto: Privat1 von 918.12.2011 — 21:19 Uhr




Von JULIA FINGER


Sie lieben sich, sie lieben Sex, sie lieben Pornos: Die Paare der Erotikbranche. BILD.de porträtiert in einer großen Serie sieben Pärchen, die mit Sex ihren Lebensunterhalt verdienen.




IM LETZTEN TEIL: WAS TIM (29) VON SEINER EHEFRAU MARIA MIA (31) GELERNT HAT – IM BETT UND FÜRS LEBEN


Als sich Maria und Tim kennenlernen, sind beide verliebt – in ihre Partner. Sie ist Erotikdarstellerin, er Kameramann. Weil beide für die Porno-Produktionsfirma „Inflagranti“ arbeiten, kreuzen sich ihre Wege immer wieder. Tausendmal berühren sie sich, tausendmal passiert nichts...




Nach ihrem Schulabschluss 1998 macht Maria Mia eine Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau an einer Tankstelle. In der Berufsschule trifft sie eine junge Frau, die nebenbei als Webcam-Girl arbeitet. „Das ist schnell verdientes Geld“, sagt die zu Maria. In diesem Jahr besucht das dunkelhaarige Mädchen mit der Berliner Schnauze auch eine alte Freundin bei der „Venus“ – Pornostar Tyra Misoux. Auf der Erotikmesse wird Maria von einem Produzenten angesprochen. Er suche noch Darstellerinnen für ein Filmprojekt. „So schnell kann's gehen“, sagt sie nun im Gespräch mit BILD.de.




Ihrer Mutter erzählt sie zunächst nichts. Auch Marias Tochter, heute neun Jahre alt, weiß nicht um Mamas neuen Job. Als sie ihre Stelle an der Tanke aufgibt, macht Maria reinen Tisch. „Mutti“, sagt sie, „Ich bin jetzt Pornodarstellerin.“




PORNO-PRAKTIKANT GESUCHT


Tim ist seit der Schulzeit fasziniert von Filmen, er will Filmemacher werden. Doch wie, wenn man mit einem Fachabitur an entsprechenden Hochschulen nicht studieren darf? In einem Stadtmagazin entdeckt er eine Anzeige: Produktionsfirma sucht Praktikanten. Zwei Tage, nachdem er seine Bewerbungsunterlagen an „Inflagranti“ geschickt hat, sitzt er im Vorstellungsgespräch. 24 weitere Stunden später ist er Assistent bei einem Erotikdreh. In wenigen Monaten schafft es Tim zum leitenden Kameramann der Firma, nebenbei dreht er Musikvideos für befreundete Künstler.




Maria und Tim, jetzt Arbeitskollegen, treffen sie sich auf einer Party wieder. Er ist gerade aus einer achtjährigen Beziehung ausgebrochen, auch Maria ist wieder Single. „Er hat Einweihung in seiner neuen Wohnung gefeiert“, sagt sie, „Irgendwann war ich so müde, dass ich an seiner Schulter einge**** bin.“ Der Kameramann trägt sie ins Bett, deckt sie zu, legt sich angezogen neben Maria, schläft ein. Tim: „Ich lag an der Bettkante, ich wollte ihr nicht zu nahe treten.“ Morgens wachen sie eng ineinander umschlungen auf. „Da war ich verliebt“, sagt er. Maria braucht ein paar Wochen länger, um zu merken: Der ist es. „Beim Balztanz im Klub hat's gefunkt“, sagt sie.




LIEBE UND EIFERSUCHT WACHSEN


Anfangs ist es für den Kameramann kein Problem, dass Maria in ihren Filmen Sex mit anderen Männern hat. „Irgendwas hat sich dann in mir aufgebaut, ich bin damit plötzlich nicht mehr klargekommen“, sagt er. Mit dem Wachsen der Liebe steigert sich auch die Eifersucht. Zum ersten Mal steht die Frage im Raum, ob Maria ihre Karriere aufgibt. Als die Berlinerin sich mit einer Geschlechtskrankheit infiziert und sieben Tage im Krankenhaus liegt, fasst sie einen Entschluss: „Ich wollte nicht mehr mit Männern vor der Kamera stehen – wegen Tim und meiner Gesundheit.“




Im Februar 2008 heiraten sie. „Ich habe viel von meiner Frau gelernt“, sagt er. Ihre Beziehung basiere auf einem Grundvertrauen, das er vorher nicht kannte. „Und auch im Bett konnte sie mir einiges beibringen. Ausgebildet bei einer Pornodarstellerin.“ Sie grinst, er lacht. Dass Maria eine kleine Tochter hat, war für ihn nie ein Problem, viel mehr ein Bonus. „Diese Wahnsinnsfrau ist nicht nur ein toller Mensch, sondern auch Pornodarstellerin – und sie hat eine bezaubernde Tochter. Jackpot!“




Mittlerweile ist Maria Moderatorin für Erotikformate, sie wird für Stripshows gebucht, hat einen Sprecherkurs gemacht und ein Fernstudium begonnen. Außerdem dreht sie auch noch Sex-Szenen mit befreundeten Darstellerinnen wie Sharon da Vale. Die beiden Frauen bekamen im September den „Venus“-Award in der Kategorie „Best Erotic Duo“ verliehen. Tim ist immer Marias Kameramann, das Paar hat ein kleines Familienunternehmen aufgebaut. „Ich bin der kreative Kopf, Maria steht vor der Kamera und kümmert sich nebenbei um das Organisatorische“, sagt er.




Tim hat eine Kreativschmiede gegründet, „Grenzwert Images“. Irgendwann will er mal einen Spielfilm drehen, ein Michael Ballhaus werden. „Maria ist dann meine Produktionsleiterin“, sagt er augenzwinkernd, „Darin ist sie gut: Ansagen machen, Befehle erteilen.“




Quelle: Bild.de




Glückwunsch zu dem Artikel!  Maria und Tim sind nicht nur supertolle Kollegen, sondern inzwischen auch gute persönliche Freunde geworden, mit denen wir unheimlich gerne zusammenarbeiten. Weiter so - und auf ein gutes 2012!

  Blog bearbeiten veröffentlicht am 27.12.2011
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