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Porno-Malheur im Malheft! - das ist ja mal geil :=)

Von PORNOblog | 29.Juli 2011


Da machten die Hobbykünstler wohl grosse Augen: Im Malheft fanden sie zwischen Anleitungen und Vorlagen – Hardcore-Pornobilder! Der Fehler passierte in der Druckerei.


Camille* wollte ihren beiden 10- und 16-jährigen Töchtern den langen Flug in die Ferien versüssen und kaufte ihnen am Kiosk ein Malheft, das den Hobbykünstlern laut Eigenwerbung «Schritt für Schritt das Zeichnen beibringt». Zuhause dann die unangenehme Entdeckung: Wie die «Tribune de Genève» berichtet, fanden sich darin – eingebettet in Erklärungen zur perfekten Portrait- und Skizzen-Technik – rund 20 Seiten mit eindeutig pornografischem Inhalt.


Will das Zeichenmagazin seinen Lesern nicht nur den stilvollen Pinselschwung, sondern – auf eine zugegeben derbe Art – gleich auch noch die Spielarten der menschlichen Sexualität näherbringen? Die Wahrheit ist profaner: «Wir suchen derzeit noch die genaue Fehlerquelle», sagt Manuel Ornato, Publikationsdirektor beim Pariser Verlag Multimedia Press.


«Das Missgeschick ist aber mit Sicherheit in der Druckerei passiert.» Diese publiziert neben Jagd-, ****er- und Naturzeitschriften auch Porno-Magazine – wobei offenbar die verschiedenen Papierzufuhren nicht richtig bestückt wurden.


Laut Ornato sind beim Druckprozess schon mehrfach Fehler passiert, es habe sich bis anhin aber immer um Bagatellen wie die Umdrehung einzelner Seiten gehandelt. Der vorliegende Fall sei da natürlich «ungleich beschämender», so der Direktor. Es sei offensichtlich, dass bei der Kontrollprozedur in der Druckerei Probleme bestünden.


Wie viele Exemplare ein unfreiwilliges Porno-Extra erhielten, ist schwer zu eruieren. Die Gesamtauflage des Malhefts beträgt über 10 000 Stück, betroffen dürften aber wohl nur einige Dutzend Hefte sein, die am Anfang und am Ende des Druckprozesses abgefertigt wurden.


Wer nun zum Kiosk eilt, um zwischen unscheinbaren Malseiten etwas nackte Haut zu erhaschen, dürfte dennoch zu spät kommen: «Wir ziehen alle Exemplare des Magazins aus dem Verkauf und werden jedes Einzelne überprüfen», sagt Maria Fabbi-Alfonso, Mediensprecherin bei der welschen Vertriebsfirma Naville.


* Name verändert.


(Quelle: 20min.ch)


 

0 Kommentare geschrieben am 29.07.2011

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